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Know-How zum Nachlesen

Wir machen einen Webrelaunch, aber richtig!

Wenn klar ist, dass es einen Relaunch der aktuellen Website braucht, gibt es Schritte, die einen von der Idee bis zur Entscheidung für eine neue Website bringen. Natürlich muss man sich als Unternehmen oder Organisation Gedanken und Überlegungen dazu machen, und dies optimalerweise mit Unterstützung von digitalen ExpertInnen.

Ein Webrelaunch-Prozess gliedert sich grob in folgende Phasen:

Recherche und Erstanalyse der bestehenden Website

Der erste unerlässliche Schritt ist die Evaluierung des Ist-Standes der Website, inklusive einem Vergleich mit Websites der Konkurrenz. Dazu gehören sowohl qualitative Faktoren als auch quantitative Leistungskennzahlen. Diese erhebt man sinnvollerweise durch eine Kombination von verschiedenen Webanalyse-Tools. Einerseits Tools, mit denen der eigene Webtraffic analysiert werden kann. Andererseits auch solche, die einen Vergleich mit konkurrierenden Websites ermöglichen. Der Einsatz verschiedener Methoden erlaubt es nicht nur, größere Optimierungspotenziale zu finden, sondern führt auch zu realistischeren Zielen.
Ein Usability-Test mit Probanden aus der Zielgruppe liefert viele Erkenntnisse und kann vor allem qualitative Analyse-Ergebnisse bringen. Defizite und Probleme auf der Website werden von Usability-Testern oft „punktgenau“ gefunden.

Ziele für den neuen Webauftritt definieren

Nach einer Recherche und mit guter Datengrundlage widmet man sich im nächsten Schritt der Frage, welche Ziele mit dem Relaunch erreicht werden sollen. Ein beliebter Ansatz ist die SMART-Zielsetzung. Dabei wird sichergestellt, dass die Ziele spezifisch, messbar, ansprechend, realistisch und terminiert sind. Die Ziele sind im Allgemeinen solche, die sich möglichst an den übergeordneten Unternehmenszielen orientieren. Beispiele dazu: E-commerce-Unternehmen wollen mehr Verkäufe erreichen, Dienstleister die Anzahl der Serviceverträge ausweiten und Non-Profit-Organisationen die Fördergelder und Spenden erhöhen. Je näher die Website-Ziele an den Unternehmenszielen sind, desto erfolgsversprechender sind sie. Manchmal stehen Ziele miteinander in Konflikt, hier ist es dann notwendig, eine Priorisierung vorzunehmen.

Zielgruppen definieren und befragen

Hier stellt man sich die Frage, welche Personengruppen angesprochen werden sollen. Sollen bestehende Zielgruppen besser bedient oder ganz neue angesprochen werden? Unabhängig von der genauen Zielsetzung empfiehlt es sich, Personas zu erstellen und User Stories zu formulieren. Um ein besseres Wissen über die Bedürfnisse der zu erreichenden Personen zu erlangen, sind User Tests sehr hilfreich.

Konzept erstellen

Stehen Ziele und Zielgruppen für den Relaunch fest, geht es an die Erstellung eines Gesamtkonzeptes. Dieses beschreibt, mit welchen Inhalten und mit welchen Technologien die gewählten Ziele und Zielgruppen erreicht werden sollen. In dieser Phase werden auch Wireframes erstellt, die das Informationsdesign einer Webseite darstellen.

Content-Produktion oder Auswahl (wenn schon vorhanden)

Der Website-Relaunch bietet eine gute Möglichkeit, bestehende Inhalte zu überarbeiten oder neue zu erstellen. Denn eine zentrale Frage lautet: Welche Inhaltsformate können wir zusätzlich zu bestehenden Inhalten noch anbieten? Wichtig: Die Überarbeitung der Inhalte sollte auch in Hinblick auf Suchmaschinen erfolgen.

Entwicklung der Website

Die Entwicklungsphase besteht aus der Programmierung selbst und dem Testen. Bei komplexen Websites oder beim Einsatz von neuen Technologien darf der Aufwand hierfür nicht unterschätzt werden, da oft mehrere Technologien gleichzeitig im Einsatz sind.

Launch

Nach Fertigstellung und Veröffentlichung der Website kann man stolz auf eine neue Seite sein und es auch genießen, dass dieses Projekt abgeschlossen wurde. „Kurz Durchatmen und Luft holen“, denn ab jetzt sollte man sich Gedanken über die regelmäßige Wartung, Aktualisierung und Optimierung der Website machen.

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