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Know-How zum Nachlesen

Content Marketing

Darf’s ein bisserl Strategie zum Content Marketing sein?

Content Marketing & Management, zwei Begriffe die sich viele an die Fahne heften. Doch vergessen die meisten vor dem Flambieren der Speise, diese erst vernünftig zuzubereiten. Das Rezept für erfolgreiches Content Marketing & Management heißt nämlich Content Strategie.

Content Marketing ist natürlich ein wichtiger Teil jeder erfolgreichen Umsetzung. Doch werden leider viel zu oft Themen wie:

  • Wer produziert täglich hochwertigen Content
  • Wie hole ich das Optimum aus meinem Content raus
  • 200 Prozent mehr Fans aber kein bisschen mehr Interaktionen

in den Hintergrund gedrängt. Unangenehme Fragen, die mit einem durchdachten Konzept ausgeräumt werden.

Wie gehe ich am besten an Content Marketing heran?

Wir überlegen uns also vorher eine methodisch strategische Herangehensweise. Das bedeutet: Content identifizieren (Audit), analysieren und priorisieren (Planung), kreieren (Produktion) sowie kontrollieren und anpassen (Management). Diese vier Punkte bilden unsere Content Strategie (frei nach Miriam Löffler).
Content Marketing kommt hier nicht vor. Es ist ein Zahnrad, das sich über Planung und Produktion legt. Der Clou daran: Keine plumpen Werbebotschaften, sondern unterhaltsame und informierende Inhalte & Themen, die eure potenziellen Kunden freiwillig aufsuchen. Beispiel?! Hornbach bietet seinen Kunden mit dem „Projekt Tutorial“ hilfereiche Tipps und Inspirationen rund um das Thema Heimwerken.

Earned-Media vs. Owned-Media. Worauf es wirklich ankommt!

Wer bis jetzt ausschließlich auf Earned-Media setzte, um seinen Content zu verbreiten, hat mit zwei Faktoren zu kämpfen. Einerseits werden in Zukunft die Ansprechpartner immer weniger – das Zeitungssterben geht munter weiter. Andererseits liegt die endgültige Entscheidung über die transportierten Botschaften – natürlich vollkommen zurecht – beim Journalisten.
Warum also nicht ein Umfeld schaffen in dem ihr eure Inhalte kontrollieren und gleichzeitig eure Leser informieren und unterhalten könnt.
Owned-media – ein Weg den auch Bundeskanzler Christian Kern mit der Auflösung des Pressefoyers forciert – lautet die Zukunft. Diese müssen nicht zwingend digital verfügbar sein. Kundenzeitschriften von Supermarktketten oder Hochglanzmagazine eines Energydrink Herstellers sind Offline-Produkte, die die Kernmarke stützen. Kostengünstiger und schneller lassen sich natürlich Online-Aktivitäten umsetzten.
Solltet ihr an der Wirksamkeit von Facebook Auftritten und Co zweifeln, so bedenkt: Es liegt selten am Boten, sondern an der Botschaft. Deshalb ist es unabdingbar, eine Strategie festzulegen, welche die Aufbereitung des Endprodukt Content bestmöglich vorbereitet. Diese Content Strategie sollte Kernfragen wie:

  • Welche Bedingungen von außerhalb beeinflussen unser Investment?
  • Welche Ziele soll das Engagement kurz, mittel und langfristig erfüllen?
  • Wie messen wir diese Ziele?

Mein Fazit: Content Marketing ist eines dieser inflationär verwendeten Schlagwörter, die genutzt werden, ohne das eigene Umfeld strategisch zu durchleuchten. Es muss definitiv „ein bisserl Strategie“ dabei sein. Diese sollte sogar von jeder guten Agentur angeregt werden. Ihr würdet ja auch keinen Tafelspitz ohne Suppe zubereiten.

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(leider nicht die essbaren)
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