Darf ich vorstellen – die Managing Partner des asoluto PR-Teams

Während der letzten Wochen und Monate haben wir euch an dieser Stelle die vielseitigen asoluto Teams vorgestellt: Vom Projektmanagement, über unser Development-Team und die Office-Managerinnen bis hin zu den PR-Beraterinnen, unserem Kreations-Team und den Managing Partnern des asoluto Digital-Teams. Als krönenden Abschluss darf ich euch heute die letzten drei Gesichter unserer bunten Runde vorstellen: Brigitte, Andi und Robert – die Managing Partner des asoluto PR-Teams.

Brigitte Mühlbauer

Liebe Brigitte, du hast asoluto mit 4 Partnern gegründet. Was waren die wichtigsten Erfahrungen, Ideen und Visionen, die du in die neue Agentur mitgebracht hast?

Neben der fachlichen Vision, eine gesamthaft denkende Agentur zu schaffen sowie Online- und Offline-Welt zusammenzuführen, war mir bei der Gründung vor allem eines wichtig: Ich wollte und will mit Menschen arbeiten, die ich von Grund auf schätze, von denen ich lernen kann, die mich kritisieren und fordern, die andere Sichtweisen einbringen – kurzum mit denen der Alltag einfach Freude macht. Das ist nicht selbstverständlich, sondern eine Qualität, die ich nicht mehr missen möchte.

 

Wie läuft deine typische Arbeitswoche ab und was sind deine wichtigsten Aufgaben?

Es gibt keine typische Arbeitswoche. Durch die sehr unterschiedlichen Kunden und Themen gleicht keine Woche der anderen. Mal steht strategische Beratung im Finanzbereich im Vordergrund. Mal gilt es, sehr fachspezifische medizinische Themen verständlich für Laienmedien und Patientenorganisationen aufzubereiten. Mal begleite ich einen Industriekunden dabei, mit kritischen Anrainern professionell umzugehen und vielleicht sogar Krisenkommunikation zu betreiben.

 

Was gefällt dir am besten an deinem Job?

Genau diese Vielfalt! Und dass ich mich in den allermeisten Fällen mit den Anliegen unserer Kunden identifizieren kann. Oft kippe ich regelrecht ins Selbstverständnis des Unternehmens hinein. Das spüren unsere Ansprechpartner und danken uns mit außerordentlich großer Loyalität.

 

Und zu guter Letzt: Wie stellst du dir die Arbeit bei asoluto im Jahr 2025 vor?

Wenn ich das wüsste! Vielleicht etwas ruhiger …

Robert Bauer

Lieber Robert, du hast asoluto mit 4 Partnern gegründet. Was waren die wichtigsten Erfahrungen, Ideen und Visionen, die du in die neue Agentur mitgebracht hast?

Da Kommunikation Menschensache ist, denke ich, dass jeder als das wichtigste sich selbst als Mensch einbringt – also die spezifische individuelle Kombination aus Wissen, Wollen und Werten. Ich stehe im vielfältigen Mix der bei asoluto handelnden Personen für einen gewissen Pragmatismus, Schnörkellosigkeit und Sachorientierung, aber auch einen betonten laid-back-approach – also ein Schritt zurück, um das große Ganze zu sehen. Die Welt dreht sich nicht um uns, und es geht bei uns zwar um Qualität, aber nicht um Leben und Tod. Wären hier alle so, wäre es vermutlich mühsam; wäre keiner so, würde etwas Entscheidendes fehlen.

 

Wie läuft deine typische Arbeitswoche ab und was sind deine wichtigsten Aufgaben?

Ich komme ins Büro, arbeite, fahre wieder weg aus dem Büro, und das fünf Mal hintereinander in genau dieser Abfolge … am wichtigsten ist für mich, den Kunden das Gefühl zu geben, dass es sinnvoll, wertvoll und nötig ist, ausgerechnet mit asoluto zusammenzuarbeiten. Die Umsetzung dieses Anspruchs erfolgt dann in den vielen kleinen und großen Arbeitsschritten. Die wichtigste Aufgabe ist Nachdenken. Erst auf dieser Basis entstehen sinnvolle, wertvolle und nötige „Kommunikationsprodukte“.

 

Was gefällt dir am besten an deinem Job?

Achtung, jetzt kommt ein komplizierter Satz (der oben erwähnten Schnörkellosigkeit zum Trotz): Die oft stakkatoartige Abwechslung von Themen und unterschiedlichen Menschen auf Kundenseite durch eigene chamäleon-ähnliche Adaptierungsfähigkeit aufzufangen, auszubalancieren und dabei das gute Gefühl zu genießen, damit umgehen zu können. Außerdem hab ich’s gern international und freue mich, wenn Aufgaben mich zumindest gedanklich über die Grenzen Österreichs führen.

 

Und zu guter Letzt: Wie stellst du dir die Arbeit bei asoluto im Jahr 2025 vor?

Das sind sieben Jahre. Hm. Da kann sich von den handelnden Personen über das Business-Modell bis hin zu gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen alles ändern. Ich stelle mir aber mit einiger Berechtigung vor, dass wir dann die Buchhaltungs-Unterlagen aus 2018 schreddern werden.

Andreas Freitag

Lieber Andi, du hast asoluto mit 4 Partnern gegründet. Was waren die wichtigsten Erfahrungen, Ideen und Visionen, die du in die neue Agentur mitgebracht hast?

Ich habe bis zur Gründung von asoluto fast mein ganzes Berufsleben bei Menedetter PR (eine der Vorgängeragenturen) verbracht, habe also reines Agenturblut in mir. Die PR floss damals schon durch meine Adern, aber was mich an asoluto gereizt hat, war die Idee, die Zukunft der Kommunikation aktiv mitzugestalten. Die strukturelle Verbindung von Digital und PR war und ist eine Herausforderung. Wir haben damals eine Entwicklung vorweggenommen, was angenommen wurde und sich letztlich bezahlt gemacht hat.

 

Wie läuft deine typische Arbeitswoche ab und was sind deine wichtigsten Aufgaben?

Meine Hauptaufgaben sind, Ordnung in Chaos zu bringen und Probleme zu lösen (wiewohl ich zugeben muss, dass unsere MitarbeiterInnen auch Ordnung in mein Chaos bringen). Obwohl Managing Partner, bin ich sehr ins operative Geschäft eingebunden – sonst würde ich meinen Job auch nicht so lieben. Trotzdem muss auch immer Zeit bleiben, einmal zurückzutreten und neue Wege zu denken. Das zeigt sich insbesondere in der Konzeption bzw. bei Präsentationen, mit denen ich in Wahrheit nie zufrieden bin und immer nach Verbesserungen suche.

 

Was gefällt dir am besten an deinem Job?

Das ist leicht beantwortet: Ein Lob vom Kunden, zufriedene MitarbeiterInnen und am Ende des Jahres ein Gewinn. Wenn alle drei Aspekte zusammentreffen, erfüllt mich das zutiefst, wohl wissend, dass es sich nur um eine Momentaufnahme handelt und das nächste Problem schon wieder an die Tür klopft.

 

Und zu guter Letzt: Wie stellst du dir die Arbeit bei asoluto im Jahr 2025 vor?

Dann hätte ich das richtige Alter, als Frühstücks-Direktor nur noch mit Partnern Essen zu gehen und große Reden zu schwingen. Nein ernsthaft: Wenn man sich selbst fragt, ob man angesichts einer Entwicklung zu alt dafür ist, dann ist man es bereits. Ich denke, dass sich im Grunde nicht viel ändern wird. Es werden sich Ansprechpartner verändern, ebenso kommen neue Technologien und Kommunikationskanäle dazu und andere (Facebook?) fallen weg. Die grundsätzlichen Prinzipien der Kommunikation werden jedoch gleichbleiben. Die griechische Rhetorik-Lehre etwa hat heute noch Relevanz. Wie diese Prinzipien im Jahr 2025 umgesetzt werden, darüber kann man nur spekulieren.

Und damit sind wir nun wirklich am Ende unserer Vorstellungsrunde angelangt und hoffen, euch damit spannende Einblicke in unseren Arbeitsalltag gewährt zu haben. Wir sind stolz auf unser buntes Team mit unterschiedlichen Wurzeln, Sprachen, Ausbildungen und Interessen. Die flache Hierarchie bietet den besten Nährboden für kreative Arbeit, bei der nicht die Position, sondern die Kompetenz zählt. Wir legen besonders viel Wert auf ein gutes Miteinander und eine offene, ehrliche Kommunikation auf Augenhöhe – zwischen den Mitarbeitern und mit unseren Kunden. Wenn Du das genauso siehst, dann schau doch mal auf unserer Karriereseite vorbei!

Interessante Präsentation oder langweilige Zeitverschwendung?

Wenn Sie jemanden beobachten, der vor einem Publikum präsentiert, dauert es nur wenige Sekunden, um festzustellen, ob dies eine überzeugende und interessante Präsentation oder eine langweilige Zeitverschwendung sein wird. Aber sobald Sie selbst im Rampenlicht stehen, liegt es an Ihnen, etwas zu verändern. Und so funktioniert es:

Vorbereitung

Es klingt einfach, aber der häufigste Fehler ist eine lausige Vorbereitung. Betreten Sie die Bühne nur, wenn Sie genau wissen, was Sie sagen wollen und wie Sie es sagen werden. Was ist der Zweck der Präsentation? Was wäre im Idealfall anders, wenn Sie die Bühne verlassen? Was ist der wichtigste Punkt? Was ist das Endergebnis? Was ist der eine Gedanke oder Satz, an den sich jeder Mensch eine Woche später erinnern sollte? Ein besonderer Punkt: Was ist der erste Satz, den Sie sagen werden? Der Anfang ist der wichtigste Moment Ihrer gesamten Präsentation. Mit dem ersten Satz gewinnen oder verlieren Sie Ihr Publikum.

Phantasie

Wenn Sie sich Ihre Präsentation selbst anhören würden, wie würden Sie sich auf Ihrem Platz fühlen? Was würde Ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen? Wenn Sie sich Ihren Vortrag ansehen, wo wird er Ihrer Meinung nach langweilig oder unklar? Wo sind die Wendungen, die Ihr Gedankenfluss nimmt, die aus Sicht des Betrachters unlogisch oder verwirrend sein könnten? Eliminieren Sie alles, was Ihre Hauptnachrichtenzeile nicht unterstützt und nur vom Zweck Ihrer Präsentation ablenkt. Ein Gedanke muss zum anderen führen. Wechseln Sie nicht zwischen Themen, Argumenten und Punkten.

Entertainment

Versäumen Sie es nicht, der Präsentation unterhaltsame Elemente hinzuzufügen. Dies könnte eine überraschende Bildsprache sein, ein Widerspruch, der müde Zuhörer weckt, ein Höhepunkt oder eine plötzliche Pause sein – was auch immer es ist, bereiten Sie es vor. Und: Verwenden Sie nur Metaphern, Zitate, Figuren und Bilder, die Ihre Gedanken wirklich unterstützen. Alles, was Sie sagen und anbieten – einschließlich lustiger oder atemberaubender Elemente – muss zum Sinn Ihrer Präsentation beitragen.

Klarheit schaffen

Nicht nur in Ihren Gedanken, sondern auch mit Ihrer Stimme. Achten Sie darauf, dass alles, was Sie sagen, verstanden wird – und dass Sie nur das sagen, was es wert ist, verstanden zu werden. Verwenden Sie eine einfache Sprache. Sagen Sie kurze Sätze. Sprechen Sie deutlich, laut und selbstbewusst. Machen Sie Pausen. Ändern Sie die Tonalität. Seien Sie interessant und unterhaltsam.

Rücksichtnahme

Meistens besteht Ihr Publikum aus Menschen. Respektieren Sie ihre Freiheit zuzuhören, zu folgen, nachzufragen und eigene Gedanken zu Ihrem Thema zu haben. (Dies gilt insbesondere für Q&A-Sitzungen nach Ihrer Präsentation.) Andererseits gehen Sie davon aus, dass das Publikum zu Beginn neutral ist und Sie nur seine Einstellung in den „positiven Bereich“ verwandeln müssen. Wenn Sie sicher sind, dass Ihr Publikum von Anfang an ablehnend ist, könnte eine gemeinsame Präsentation mit einem oder zwei anderen Moderatoren eine gute Idee sein.

Details beachten

Wählen Sie die passende Kleidung, je nach den Anforderungen der Präsentation. Werfen Sie einen letzten Blick in einen kleinen Spiegel, bevor Sie den Raum betreten. Und Gentlemen, überprüfen Sie Ihre Krawatte, Ihre Jacke und Ihren Hosenschlitz.

Übung

Für einen Menschen, der eine große Angst vor dem Präsentieren hat, sind alle oben genannten Punkte echte Herausforderungen. Beginnen Sie also mit dem Vortrag vor 2 oder 3 Personen, wie z.B. Familie oder Freunden und bereiten Sie eine 5-minütige Präsentation zu einem einfachen, unumstrittenen Thema vor. Gehen Sie danach zu längeren und komplexeren Themen über – und zu schwierigeren Zielgruppen.

Und schließlich, nach all der Vorbereitung: Genießen Sie es.

Wenn Sie es wirklich hassen, vor anderen Leuten zu sprechen, tun Sie es einfach nicht. Das Publikum wird es bemerken, wenn Sie nicht mit ihm sprechen wollen. Es gibt nichts Schmerzhafteres, als eine Person zu beobachten, die es offensichtlich vorziehen würde, zu Hause zu sein, anstatt mit anderen zu reden. (Oh doch, es gibt etwas Schmerzhafteres: So eine Person zu sein.) Aber es gibt nichts Überzeugenderes als eine Person, die sich selbst überzeugt – und den Mut hat, es zu zeigen.

Darf ich vorstellen – die asoluto PR-Beraterinnen

Wie unsere Projektmanager, Developer und die Kolleginnen „hinter der Bühne“ ihre Tage bei asoluto verbringen, wisst ihr nun schon. Als nächstes sind die beiden PR-Beraterinnen Laura und Lisa dran. Womit beschäftigen sie sich? Heute gewähren sie uns einen Einblick in ihre täglichen Routinen und in den abwechslungsreichen Aufgabenbereich einer PR-Beraterin – und langweilig wird Laura und Lisa bestimmt nicht.

Laura Roth

Liebe Laura, seit wann bist Du bei asoluto und wie war Dein erster Arbeitstag?

Ich bin im Juni 2016 zu asoluto gestoßen und in den letzten beiden Jahren hat sich so einiges getan: Der Umzug ins neue Büro, viele neue Gesichter im Team und spannende neue Kunden. Auch an meinen ersten Arbeitstag erinnere ich mich noch gut. Mit meiner ehemaligen Kollegin Lena, die damals mein „Buddy“ war, habe ich mich auf Anhieb super verstanden und mich von Anfang an im Team willkommen gefühlt. Dazu hat nicht zuletzt beigetragen, dass auch unser Betriebsausflug damals in meine erste Arbeitswoche gefallen ist – einen besseren Start kann man sich nicht wünschen, oder?

 

Wie läuft eine typische Arbeitswoche bei Dir ab und was sind Deine wichtigsten Aufgaben als PR-Beraterin?

Eine typische Arbeitswoche gibt es bei asoluto nicht – und das ist auch gut so, sonst wäre es ja fad 😉. Als Konstante ist aber zu erwähnen, dass die asoluto PR-Kunden in der Regel von zwei „asolutos“ gemeinsam betreut werden – von einer Beraterin (Lisa oder mir) und einem asoluto Managing Partner. Bei mir sind es, je nach Kunde, Brigitte oder Andi mit denen ich mich unkompliziert über jeden Schritt abstimme.
Je nachdem wo unsere Kunden gerade Unterstützung brauchen oder welche internen Projekte anfallen, gestaltet sich mein Arbeitsalltag dabei sehr abwechslungsreich. Zu meinem Aufgabenbereich gehören, neben dem Verfassen der verschiedensten Texte (Presseaussendungen, Newsletter, Webtexte, WhatsApp Meldungen, …), auch die gemeinsame Planung von Pressekonferenzen und größeren und kleineren Events, das Beantworten von Journalistenanfragen, die Abwicklung von Druckproduktionen und die Entwicklung von Konzepten und neuen Ideen für und mit unseren Kunden. Auch der Bereich Social Media ist heutzutage aus der PR-Beratung nicht mehr wegzudenken und immer öfter beschäftigt uns das Thema Influencer Relations. Zu guter Letzt verantworte ich den asoluto Twitter-Kanal , was mir großen Spaß macht!
Natürlich sind immer auch Routinetätigkeiten dabei, aber die gute Mischung aus Tagesgeschäft und neuen Herausforderungen macht meinen Job wirklich spannend.

 

Und zu guter Letzt: Was gefällt Dir am besten an deinem Job?

Ganz klar, die Abwechslung und Vielfalt: Die Welt dreht sich immer weiter und gerade in unserem Job ist es essentiell, sich über neue Entwicklungen am Laufenden zu halten – sei es in der Kommunikationsbranche, im Onlinebereich oder im Wirtschafts-, Politik- und Weltgeschehen. Das hält die grauen Zellen fit, ist wahnsinnig spannend und nicht nur beruflich eine Bereicherung. Wo sonst beginnt der Arbeitstag mit Zeitunglesen? Außerdem gefällt mir an der Agenturarbeit, dass man sich laufend in neue Themen und Branchen einarbeiten muss. Das ist zwar auch herausfordernd aber schlussendlich lernt man jeden Tag etwas Neues – das hat man auf Unternehmensseite nicht immer! Schön ist auch, dass unsere Kunden so unterschiedlich sind. Verschiedene Menschentypen, Arbeitsweisen und Organisationsstrukturen erfordern Flexibilität und halten den Arbeitsalltag spannend!

Lisa Kocher

Liebe Lisa, seit wann bist Du bei asoluto und wie war Dein erster Arbeitstag?

Ich bin seit April vergangenen Jahres bei asoluto – wobei es mir noch gar nicht so lange vorkommt und andererseits doch schon wie eine Ewigkeit. Mein erster Arbeitstag war stressig. Wie in den meisten Jobs hat man Übergaben, Einschulungen und Kennenlernen in sehr kurzer Zeit unter einen Hut zu bringen. Ich bin bereits im März für drei Tage in die Agentur gekommen, da meine Vorgängerin im April nicht mehr da war – deshalb hatte ich quasi mehrere erste Arbeitstage, die gefüllt von sehr, sehr vielen Informationen, Inputs und Aufgaben waren. Aber man findet sich schnell ein und auch mein Masterstudium konnte ich während den ersten Monaten neben dem Einarbeiten und Zurechtfinden sehr erfolgreich abschließen – dank der Unterstützung meiner Kollegen 😊

 

Wie läuft eine typische Arbeitswoche bei Dir ab und was sind Deine wichtigsten Aufgaben als PR-Beraterin?

Genau das gefällt mir sehr an meinem Job: Die Wochen sind oftmals sehr unterschiedlich hinsichtlich der Aufgaben und Schwerpunkte. Gerade der Bereich Texterstellung – egal ob ein spontaner Newsletter, eine spezielle Promotion oder eine Presseaussendung – ist sehr abwechslungsreich und nicht immer vorhersehbar. Neben dem Erstellen und Überarbeiten von deutschen und englischen Texten aller Art betreue ich zwei Facebook-Seiten und übernehme grafische Arbeiten sowie Content-Erstellung für Newsletter, Websites und Apps sowie Social Media. Je nach Kunde und Themengebiet stehen auch hier und da Events, große Kampagnen inkl. Mediaplanung oder Pressekonferenzen am Plan. Da gibt es natürlich gewisse standardisierte Prozesse, was wann und wo zu tun ist, vorausplanen kann man es aber trotzdem nur teilweise.
Es gibt natürlich ein paar fixe, wöchentliche (oder auch monatliche) Aufgaben auf meinen ToDo-Listen. Beispielsweise Redaktionspläne, Social-Media-Monitoring oder das morgendliche Zeitunglesen. Auch das „Out-of-the-Box-Denken“ und Verknüpfen von unterschiedlichen Kanälen und Herangehensweisen ist irgendwie zur Routine geworden.
Typisch für uns PR-Beraterinnen ist auch, dass wir uns gegenseitig up-to-date halten, bei spontanen „Black-Outs“ unter die Arme greifen oder auch einfach nur Feedback zu bestimmten Texten, Formulierungen oder Herangehensweisen einholen.

 

Und zu guter Letzt: Was gefällt Dir am besten an deinem Job?

Ich bin generell eher der Typ, der gerne an unterschiedlichen Projekten gleichzeitig arbeitet – die Abwechslung zwischen kreativen Tätigkeiten wie Content-Erstellung, Texten oder Brainstorming-Terminen und Recherchen, Analysen, Planungen oder Strategiefindung motivieren mich. Und: Das Zusammenarbeiten mit zwei Managing-Partnern (Robert und Andi) ist ebenfalls sehr spannend und abwechslungsreich. Generell ist es mir sehr wichtig, in einem harmonierenden und stabilen Team zu arbeiten, wo gegenseitige Unterstützung und spontane Hilfe selbstverständlich sind. Und genau das habe ich bei asoluto gefunden.

Social Media, PR, Texten und Community Management – auch bei unseren PR-Beraterinnen sind Abwechslung und Kreativität an der Tagesordnung. Und genau das macht ihren Job so spannend. Und damit gebe ich das Staffelholz direkt an Lisa weiter, die euch im nächsten Beitrag dieser Serie die kreativen Köpfe unseres Digitalteams vorstellt – darunter sind auch zwei neue Gesichter!

Darf ich vorstellen – das asoluto Projektmanagement-Team

Wir finden es ist an der Zeit, die Gesichter hinter den asoluto Projekten vor den Vorhang zu holen und haben deshalb beschlossen, euch in den nächsten Wochen und Monaten einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren: Der Reihe nach interviewen wir uns gegenseitig und stellen euch so nach und nach unsere Abteilungen vor, die interdisziplinär und in den verschiedensten Konstellationen zusammenarbeiten, um das Beste für unsere Kunden herauszuholen – sei es in der Kundenberatung, im Office-Management, im Web Development oder als Designer. Den Anfang machen unsere Projekmanagerinnen, fünf Organisationstalente, die immer einen kühlen Kopf – und vor allem den Überblick – bewahren, egal wie nahe die Deadline rückt!

Katja Weiss

Liebe Katja, seit wann bist Du bei asoluto und wie war Dein erster Arbeitstag?

Ich bin seit Jänner 2016 bei asoluto. An meinem ersten Arbeitstag – an den ich mich noch gut erinnere – wurde mir ein Platz neben Angelika vorbereitet, die sich auch gleich als mein „Buddy“ vorgestellt hat: Es war ein herzliches, offenes Willkommen von allen und ich habe mich sofort wohl gefühlt!

 

Wie läuft eine typische Arbeitswoche bei Dir ab und was sind Deine wichtigsten Aufgaben als Projektmanagerin?

Pfff… , eine typische Arbeitswoche gibt es bei mir kaum. Klar, wir haben unsere „Daily Standup-Meetings“ und das wöchentliche Ressourcenplanungs-Meeting und dazwischen Anrufe und Abstimmungen mit Kunden, am liebsten ist mir jedoch, wenn eine Arbeitswoche abwechslungsreich ist: Eine Mischung aus internen Projekt-Status-Abstimmungen, Kreativworkshops (mein Liebling: Zettelfalt-Slogan-Brainstorming), ein bis zwei Kundenterminen, ein paar Projektzeit-Planungen und einem Usability-Test. Im Projektmanagement haben wir auch regelmäßige Jour fixes, bei denen wir uns fachlich austauschen können und uns so gegenseitig weiterbringen. Aja und wenn es dann eventuell noch einen Geburtstag plus Kuchen gibt, ist die Woche perfekt 🙂

 

Und zu guter Letzt: Was gefällt Dir am besten an deinem Job?

Ich liebe es, mit Menschen zusammen etwas entstehen zu lassen. Die verschiedenen Perspektiven, die man als Projektleiterin einnehmen muss, die verschiedenen Sichtweisen und Ebenen zusammen bringen und schauen, dass alle vom Gleichen reden und ein gemeinsames Bild von der Aufgabe haben – das macht mir wirklich Spaß und freut mich jeden Tag aufs Neue!

Giulia Cürten

Liebe Giulia, seit wann bist Du bei asoluto und wie war Dein erster Arbeitstag?

Ich bin seit April 2018 bei asoluto. An meinen ersten Arbeitstag erinnere ich mich also noch sehr gut: Es war ein aufregender Tag voller neuer Inhalte – und ich war sofort Teil des Teams. Zur Zeit gibt es auch einen Blogbeitrag zum meinem Recruiting-Prozess bei asoluto, in dem ich erzähle, wie ich diesen in der Agentur erlebt habe – vielleicht interessiert er ja die/den einen oder anderen Jobsuchende/n.

 

Wie läuft eine typische Arbeitswoche bei Dir ab und was sind Deine wichtigsten Aufgaben als Projektmanagerin?

Was ich als Projektmanagerin lernen konnte ist, dass es keine typische Arbeitswoche gibt. Ich habe zwar bestimmte tägliche oder wöchentliche Abstimmungsmeetings und auch das Mittagessen gemeinsam mit dem Team gehört zu einem typischen Arbeitstag dazu, aber die Tätigkeit um diese Fixpunkte herum ist sehr vielfältig. Gerade das finde ich aber toll, es ist kein klassischer Bürojob. Natürlich arbeite ich jeden Tag mit meinem Laptop und den Großteil der Zeit auch im Büro, aber die Arbeit variiert von der klassischen Kundenbetreuung, über die Organisation und Durchführung von Fotoshootings, die Konzeption von Websites, die Erstellung von Marktanalysen und kreativem Schreiben, bis hin zur Entwicklung von Strategien, und, und, und, …

 

Und zu guter Letzt: Was gefällt Dir am besten an deinem Job?

Ich mag die Abwechslung im Job und dass ich eigentlich jeden Tag aufs Neue und anders gefordert werde. Darüber hinaus arbeiten wir im Team alle sehr eng zusammen, wodurch ich wahnsinnig viel von meinen Kollegen lernen und selbst auch viel weitergeben kann. Außerdem mag ich es, mit vielen verschiedenen Kunden und somit verschiedenen Personen in ganz unterschiedlichen Projekten zusammenzuarbeiten.

Angelika Scheid

Liebe Angie, seit wann bist Du bei asoluto und wie war Dein erster Arbeitstag?

Ich bin seit Oktober 2018 bei asoluto, war aber gemeinsam mit Christiane bereits beim Betriebsausflug im September dabei. Dadurch habe ich mich am ersten Tag nicht komplett wie „die Neue“ gefühlt, sondern es war ein angenehmes Wiedersehen. Zusätzlich kannte ich einige Leute bereits von meinen Jahren auf Kundenseite, in denen ich mit asoluto zusammengearbeitet habe. Das hat das vertraute Gefühl noch verstärkt. Nach der allgemeinen Einschulung in administrative Dinge sowie in die wichtigsten verwendeten Programme, ging es sofort mit den ersten Arbeiten für Kunden und Projekte los. Die spannenden Herausforderungen ließen also nicht lange auf sich warten.

 

Wie läuft eine typische Arbeitswoche bei Dir ab und was sind Deine wichtigsten Aufgaben als Projektmanagerin?

Die typische Woche gibt es so eigentlich nicht. Das ist jedoch genau das, was ich besonders schätze. Jede Woche bringt andere Projekte, Meetings und Schwerpunkte. Darüber hinaus kommen meine Kunden aus ganz unterschiedlichen Branchen. Ich schreibe zum Beispiel Redaktionspläne und setze Kampagnen für Facebook um, erwecke gemeinsam mit Kunden neue Websites zum Leben, unterstütze in den unterschiedlichsten Content-Management-Systemen oder erarbeite in Workshops Zielgruppen, Personas und User Stories. Das Wichtigste ist stets, alle meine Projekte sowie die Deadlines und das Budget im Blick zu behalten. Langweilig wird es jedenfalls nie.

 

Und zu guter Letzt: Was gefällt Dir am besten an deinem Job?

Ich liebe es, Projekte von Anfang bis Ende zu planen und zu begleiten. Darüber hinaus gefällt mir die flache Hierarchie und der freundschaftliche Umgang bei asoluto. Die Zusammenarbeit mit allen ist absolut auf Augenhöhe. Jeder arbeitet für das gleiche Ziel und will das Beste für den Kunden erreichen. Außerdem schätze ich das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird und, dass ich sehr selbstständig arbeiten kann. Gleichzeitig kann ich darauf vertrauen, dass stets jemand ein offenes Ohr für mich hat, wenn ich Fragen habe oder eine zweite Meinung brauche.

Christiane Grötzl

Liebe Chrisi, seit wann bist Du bei asoluto und wie war Dein erster Arbeitstag?

Mein erster Arbeitstag als Projektmanagerin bei asoluto war am 8. Oktober 2018. Da ich bereits Mitte September beim Betriebsausflug dabei sein durfte, kannte ich das Team bei meinem Start schon. Ich habe mich von Beginn an aufgenommen und „gelikt“ gefühlt.
Natürlich war mir bewusst, dass der Agentur-Arbeitsalltag schnelllebiger und dynamischer ist, als ich es von meinen bisherigen Arbeitgebern auf Unternehmensseite kannte. Dass bei asoluto jedoch alles gefühlte 200 % schneller rennt, war für mich die erste Herausforderung. Die Kunst der „asolutos“ ist dabei, trotzdem ruhig, gelassen und humorvoll zu bleiben.

 

Wie läuft eine typische Arbeitswoche bei Dir ab und was sind Deine wichtigsten Aufgaben als Projektmanagerin?

Unser Daily Standup-Meeting läutet quasi den Arbeitstag ein. Nachdem wir alle offenen To dos im Team besprochen haben, geht es mit dem Lauf gegen die Zeit los. Als Projektmanagerin hantiert man mit den magischen Parametern Zeit, Kosten und Qualität. Die angemessene Balance dieser für die einzelnen Projektaufgaben zu finden, ist meiner Meinung nach die forderndste Aufgabe. Je nach Projektart und -größe stehen verschiedene Aufgaben an. Maßgeblich sind dabei die Abstimmungen und der Austausch im Team und mit den Kunden. Demnach sind diese Termine in meinem wöchentlichen Kalender dicht gesät. Als Projektmanagerin muss man sich die zur Verfügung stehenden Ressourcen bewusst machen und sparsam damit umgehen.

 

Und zu guter Letzt: Was gefällt Dir am besten an deinem Job?

Mir gefallen vor allem die Vielfältigkeit und die spannenden Kunden, die hauptsächlich im Gesundheitssektor angesiedelt sind. Wie zuvor schon erwähnt bin ich von der Dynamik und der Effizienz bei asoluto überwältigt. Ich kann als Projektmanagerin frei nach dem Motto „getting things done“ arbeiten. Als Bindeglied zwischen den kundenseitigen Ansprechpartnern und unseren Spezialisten in der Konzeption, im Design, in der Entwicklung etc. bin ich im übertragenen Sinn als Detektivin im Einsatz, um stets den optimalsten Lösungsweg für die vielseitigen Aufgaben zu finden.

Sherin Quell

Liebe Sherin, seit wann bist Du bei asoluto und wie war Dein erster Arbeitstag?

Ich bin seit 2015 bei asoluto – da mein erster Tag mittlerweile somit schon etwas länger her ist, erinnere ich mich nicht mehr ganz genau daran. Woran ich mich aber sehr gut erinnere, ist das Gefühl, das ich am ersten Tag bei asoluto hatte: Alle waren total freundlich und hilfsbereit. Gelacht habe ich schon von Anfang an viel, vor allem während des gemeinsamen Mittagessens. Ich wurde auch gleich ins kalte Wasser geschmissen, was die Projektarbeit anbelangt – das hat mich vom ersten Tag an motiviert.

 

Wie läuft eine typische Arbeitswoche bei Dir ab und was sind Deine wichtigsten Aufgaben als Projektmanagerin?

Eine typische Arbeitswoche ist schwierig zu beschreiben, da der Job als Projektmanagerin nicht immer planbar ist. Das ist auf jeden Fall etwas, das mir an meinem Job gefällt. Nach unserem täglichen internen Meeting gehe ich normalerweise meine E-Mails durch und oftmals läutet dann bereits das Telefon und eine Kundin möchte zum Beispiel die inhaltlichen Schwerpunkte auf ihrem Facebook-Kanal für die nächste Woche besprechen. Ansonsten zählen Content-Arbeiten, diverse Recherchen für Social Media Redaktionspläne, das Erstellen von Zeitplänen oder Brainstormings für Rebrandings zu den Aufgaben, die mich in einer typischen Arbeitswoche beschäftigen.

 

Und zu guter Letzt: Was gefällt Dir am besten an deinem Job?

Eindeutig die Vielfalt. Einerseits die inhaltliche Vielfalt, die mich dazu bringt, neue Ansätze auszuprobieren und Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und anderseits die unterschiedlichen Arten der Betreuung. Es gibt Projektkunden, wo alles sehr straff durchgetaktet ist und auf der anderen Seite Wartungskunden, die immer wieder Wünsche haben bzw. laufend Unterstützung brauchen. Diese Vielfalt in der Kommunikation mit den Kunden und dem Team gefällt mir sehr gut und ist auf jeden Fall ein großer Teil meines Jobs.

Danke liebe Projektmanagerinnen!

Und damit gebe ich das Staffelholz direkt an Sherin weiter, die euch im nächsten Beitrag dieser Serie unsere Entwicklerinnen und Entwickler vorstellt. Und auch wir PR-Beraterinnen, das Back-Office und Office-Management Team, unsere kleine aber feine Design-Abteilung und die fünf asoluto Managing Partner stehen demnächst einer Kollegin oder einem Kollegen Rede und Antwort, also bleibt dran!

Weltfahrradtag– asoluto radelt!

Im April 2018 hat die UNO den 3. Juni zum offiziellen Weltfahrradtag bestimmt. Zu diesem Anlass soll weltweit auf die Vorteile der Fahrradnutzung aufmerksam gemacht werden und aus diesem Grund möchte ich euch heute ein kleines „Geheimnis“ verraten, das eigentlich gar nicht so geheim ist: Auch bei asoluto wird fleißig in die Pedale getreten. Das Grüppchen der asoluto-Mitarbeiter, die täglich mit dem Rad in die Agentur fahren, wird immer größer und auch dem einen oder anderen unserer Kunden dürfte schon aufgefallen sein, dass einige von uns sogar ihre Terminmarathons regelmäßig mit dem Drahtesel bestreiten. Und darum stelle ich euch in diesem Beitrag unsere hauseigene „Biker-Gang“ vor, zu deren Mitgliedern auch ich zähle…

Brigitte Mühlbauer

Liebe Brigitte, warum fährst Du mit dem Rad in die Arbeit?
Die kurze Antwort: Weil ich zu ungeduldig zum Öffi- und Autofahren bin. Eigentlich aber aus vielerlei Gründen: Ich bin vor allem innerhalb des Gürtels viel schneller, und nachdem ich zahlreiche Termine hab, spar ich mir damit eine Menge Zeit. Weiters mache ich so 2,5 Stunden zusätzlich Sport pro Woche. Nach einem langen Arbeitstag hilft mir das Radfahren dabei, das Hirn auszulüften und ich komm entspannter nach Hause. Und nicht zuletzt hab ich das gute Gefühl, einen Beitrag zur Umweltentlastung zu leisten.

Schwingst Du dich jeden Tag und bei jedem Wetter in den Sattel?
Im Grunde schon. Nur bei Schnee, Eis oder strömendem Regen steige ich notgedrungen auf die Öffis um.

Fährst Du auch in der Freizeit Rad?
Ja, aber auch als Verkehrsmittel. Ich mache so gut wie nie klassische Fahrradausflüge.

Und Hand aufs Herz, hat Dein Rad einen Namen?
Bis jetzt nicht!! Aber die Frage inspiriert mich, mir einen zu überlegen. Immerhin ist mir mein fast 30-Jahre alter Drahtesel ziemlich ans Herz gewachsen.

Christina Muhm

Liebe Chrisi, warum fährst Du mit dem Rad in die Arbeit?
Weil ich es liebe mit Bewegung und frischer Luft in den Tag zu starten. Es ist die perfekte Alternative zum Kaffee in der Früh. Außerdem spar ich mir viel Zeit und Ärger durch mein Fahrrad. Es gibt kein Warten auf die Bim, kein Drängeln in der U-Bahn und keine grantigen Wiener.

Schwingst Du dich jeden Tag und bei jedem Wetter in den Sattel?
Bei Sonne, Wind und Schnee. Mich findet man eigentlich jeden Tag am Fahrrad.

Fährst Du auch in der Freizeit Rad?
Ich versuche, soweit möglich, alles mit dem Fahrrad zu erreichen. So hab ich die Stadt schon richtig gut kennen gelernt und meine Lieblingsrouten entdeckt.

Und Hand aufs Herz, hat Dein Rad einen Namen?
Hm… leider nein. Rostie würde wahrscheinlich passen.

Christoph Engelmayer

Lieber Christoph, warum fährst Du mit dem Rad in die Arbeit?
Geht schneller als zu Fuß gehen.

Schwingst Du dich jeden Tag und bei jedem Wetter in den Sattel?
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

Fährst Du auch in der Freizeit Rad?
Nicht wirklich. Das Fahrrad ist für mich mehr Fortbewegungsmittel als Sportgerät.

Und Hand aufs Herz, hat Dein Rad einen Namen?
Nein.

Fabian Happacher

Lieber Fabian, warum fährst Du mit dem Rad in die Arbeit?
Der wichtigste Grund ist, dass ich mir damit am Tag die Hälfte der Zeit spare, die ich brauche, wenn ich mit den Öffis fahre. Mit dem Rad brauch ich in eine Richtung ca. 23 min. mit den Öffis komme ich locker auf 40-50 min. Das dauernde Warten auf den D hab ich einfach satt. Außerdem seh ich mit dem Rad mehr von Wien.

Schwingst Du dich jeden Tag und bei jedem Wetter in den Sattel?
Wenn’s nicht gerade regnet fahre ich immer. Aber ich hab keine Lust darauf, durch die ganze Stadt zu fahren wenn‘s regnet, da sind mir die Öffis lieber.

Fährst Du auch in der Freizeit Rad?
Ich fahr auch in der Freizeit überall mit dem Rad hin. Und wenn ich am Wochenende Zeit hab, mach ich gerne ausgiebige Mountainbike Touren im Wiener Wald. Zwischen 40 und 50 km werden es dabei eigentlich immer.

Und Hand aufs Herz, hat Dein Rad einen Namen?
Nö.

Giulia Cürten

Liebe Giulia, warum fährst Du mit dem Rad in die Arbeit?
Um den Alltag mit ein wenig mehr Bewegung zu füllen.

Schwingst Du dich jeden Tag und bei jedem Wetter in den Sattel?
Nein, ich fahre meistens von April bis September/Oktober und auch nur wenn es nicht regnet mit dem Fahrrad, danach ist es mir zu kalt.

Fährst Du auch in der Freizeit Rad?
Ja, ebenfalls zwar nur wenn es nicht regnet und die Temperatur passt, aber dann fahre ich sehr viel und sehr gerne mit dem Fahrrad. Am Wochenende summiert sich das schon mal zu Strecken von 40 bis 60 km

Und Hand aufs Herz, hat Dein Rad einen Namen?
Leider hat nur mein Auto einen Namen, aber ich sollte wohl darüber nachdenken, auch meinem Fahrrad einen Namen zu geben… vielleicht so etwas wie „Radi“?

Laura Roth

Warum ich mit dem Rad in die Arbeit fahre?
Weil es nur Vorteile hat: Es ist schnell, umweltfreundlich, bequem und macht Spaß. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, meine täglichen Wege anders zu bestreiten und außerdem bringe ich damit Bewegung in meinen Alltag und muss mich nicht zu langweiligem Ausdauersport im Fitnessstudio zwingen. Zusätzlich genieße ich es, gemütlich durch Wien zu radeln – besonders im Sommer ist unsere Stadt halt einfach schön. Mit dem Rad ist man außerdem schnell im Grünen oder in Gegenden, die mit den Öffis schwierig zu erreichen sind.

Ob ich mich jeden Tag und bei jedem Wetter in den Sattel schwinge?
Eigentlich schon, ich fahre das ganze Jahr über und mache nur bei wirklich „grauslichem“ Wetter Ausnahmen. Bei starkem Regen, Schnee und Sturm weiche ich auf Öffis aus.

Wie viel ich in meiner Freizeit Radfahre?
Ziemlich viel und jeden Tag. Für mich ist das Rad aber kein „Sport- und Freizeitgerät“, sondern ein Mittel zum Zweck, das mich von A nach B bringt. Ich fahre sämtliche Wege mit dem Rad, so wie andere vielleicht ihr Auto verwenden. Rennradfahren oder Mountainbiken hab ich aber noch nicht für mich entdeckt.

Und hat mein Rad einen Namen?
Ja, den hat es tatsächlich – aber keinen sonderlich kreativen: Bei meiner „alten Dame“ handelt es sich um das Modell Puch „Elegance“, deshalb nenne ich sie scherzhaft „Ellie“. Die große Erkenntnis des Tages ist also, dass ich bei asoluto die einzige Verrückte bin, die ihrem Rad einen Namen gegeben hat.

An dieser Stelle möchte ich außerdem noch ein zweites „Geheimnis“ mit euch teilen: Fahrräder sind nicht die einzigen Zweiräder, mit denen unser Team unterwegs ist. Béatrice und Martin sind vor einiger Zeit auf den Roller umgestiegen und sind damit genauso umweltfreundlich wie mit dem Drahtesel unterwegs. Zusätzlich genießen sie den Fun-Faktor, die Jacquingasse täglich bergabzurollern!

Béatrice Verdino

Liebe Béatrice warum fährst Du mit dem Roller in die Arbeit?
Tägliches Fitness-Cardio-Training.

Schwingst Du Dich jeden Tag und bei jedem Wetter auf den Roller?
Fast jeden Tag, außer es schüttet oder es ist eisig.

Fährst Du auch in der Freizeit Roller?
Ja, wenn ich in der Stadt Besorgungen erledigen muss

Und Hand aufs Herz, hat Dein Roller einen Namen?
Nein – aber wenn ich darüber nachdenke: Ich fühle mich wie Speedy Gonzalez*, wenn ich eine Straße abwärtsfahre.

*falls nicht mehr bekannt: die schnellste Maus von Mexiko

Martin Verdino

Lieber Martin, warum fährst du mit dem Roller in die Arbeit?
Für mich ist der Roller – in Kombination mit den Öffis – das perfekte Gerät, um in der Stadt schnell von A nach B zu kommen. Übrigens auch gemeinsam mit meiner Tochter, die ihren Fußballrucksack in den Klickfix-Korb stellt und so am schnellsten von zu Hause in die Schule kommt. Am Weg nach Hause fahre ich dann oft noch durch den Supermarkt und lade den inzwischen leeren Korb mit den Zutaten fürs Abendessen voll.

Schwingst du dich jeden Tag und bei jedem Wetter auf den Roller?
Solange ich mit dem Roller weiterkomme, nehme ich ihn auch. Wenn es richtig schüttet, versuche ich sowieso das Haus nicht zu verlassen und wenn es zuviel Schnee gibt, dann gönne ich dem Roller einen Tag Pause – mehr braucht’s dafür in Wien nicht.

Fährst du auch in der Freizeit Roller?
Freizeit und Job lassen sich sowieso nicht trennen. In der Stadt ist der Roller einfach unschlagbar – egal, wohin ich gerade unterwegs bin. Um wirklich frei zu machen, muss ich weit weg und da nehme ich den Roller (noch) nicht mit.

Und Hand aufs Herz, hat dein Roller einen Namen?
Nein, aber da ist er in guter Gesellschaft. Auch mein Fahrrad, mein Auto, mein Handy, meine Sieb-trägermaschine und auch meine 5 Woks haben keinen Namen.

Und noch ein drittes „Geheimnis“ zum Abschluss: Die regelmäßigen Autofahrer sind bei asoluto eindeutig in der Minderheit, kein einziges Teammitglied fährt bei uns mit dem Auto in die Arbeit. Vorbildlich, oder?

Hashtag Guide – Worin unterscheiden sich Twitter, Facebook und Instagram?

Davon, dass Hashtags, wie wir sie kennen, unser Social Media Nutzungsverhalten entscheidend prägen, habe ich schon in meinem letzten Blogbeitrag berichtet. In diesem Beitrag wollen wir aber noch einmal ganz genau hinschauen und die Spezifika der Nutzung von Hashtags auf drei der größten Social Media Plattformen unter die Lupe nehmen: Twitter, Facebook und Instagram.

Twitter – Geburtsstätte des Hashtags

Der gezielte Einsatz von Hashtags ist integraler Bestandteil des Erfolgsrezepts des berühmtesten Kurznachrichtendiensts der Welt. Zahlreiche Funktionen, allen voran Trends und die Suche, wären ohne Hashtags nicht in dieser Form möglich. Hashtags machen Twitter einfach, dank ihnen werden einzelne Wörter, Abkürzungen und Wortkombinationen (wichtig: ohne Leer- und Sonderzeichen) automatisch zu klickbaren Links, die Informationen kategorisieren, bündeln und filtern. Ohne sie ist die Nutzung der Plattform heutzutage kaum mehr vorstellbar. Trotzdem ist es nicht empfehlenswert, einfach so drauf los zu taggen. Deshalb nachfolgend ein paar Fragen, die man sich vor jedem Tweet stellen sollte:

Kann ich mit meinem Tweet zu regionalen oder internationalen Trends beitragen?

Das Aufspringen auf Trending Topics kann Tweets zu einer beträchtlichen Reichweite verhelfen. Es empfiehlt sich deshalb, diese regelmäßig zu checken, bevor ein Tweet abgesetzt wird. Selbstverständlich muss der Inhalt aber zum Hashtag passen, um nicht am Ziel vorbeizuschießen.

Wie breit oder spezifisch ist das Leserinteresse, das ich mit meinem Tweet ansprechen möchte?

Je nach Inhalt und Ziel eines Tweets, macht es Sinn, mehr oder weniger spezifische Hashtags zu verwenden. Wer etwa Hashtags wie #love, #food oder #flowers verwendet, dessen Beitrag wird zwar breit gestreut, geht aber relativ schnell wieder in der Masse an Tweets unter. Deshalb empfiehlt es sich, möglichst spezifische Hashtags für einen gezielten Empfängerkreis oder eine Kombination aus allgemeinen und spezifischen Hashtags zu wählen. Ein schönes Beispiel dafür habe ich bei lifewire gefunden. Hier wird empfohlen, statt #dogs den Hashtag #BorderColliePuppyTraining zu verwenden, um einen klar definierten Empfängerkreis gezielt zu erreichen. Wobei allzu ausgefallene Wortkombinationen auch kontraproduktiv sein können, da kaum jemand nach diesen sucht.

Wie viele Hashtags braucht mein Tweet wirklich?

Hand aufs Herz, ist es wirklich notwendig, jedes zweite Wort eures Tweets mit einem Hashtag zu versehen? Beschränkt euch lieber darauf, das Wesentliche hervorzuheben #und #übertreibt #es #nicht, #WenigerIstMehr!

Müssen Hashtags unbedingt am Ende meines Tweets stehen?

Hashtags stehen häufig am Ende eines Tweets, um als eine Art „Keyword“ die Kernaussage noch einmal zu betonen und auf einen Blick ersichtlich zu machen, worum es geht. In vielen Fällen macht es jedoch durchaus Sinn, einzelne Wörter schon im #Fließtext zu verlinken. Damit spart ihr Zeichen und vermeidet unnötige Wiederholungen.

Gibt es einen „offiziellen“ Hashtag für meinen geplanten Tweet?

Heutzutage ist es gang und gäbe, dass es offizielle Hashtags für große Sportveranstaltungen, Kongresse, ganze Städte und Regionen, Marken und Produkte oder politische und gesellschaftliche Bewegungen gibt. Macht euch im Vorfeld schlau und verwendet diese etablierten Hashtags, um einen reichweitenstarken Beitrag zu einem Thema beizutragen. Damit haltet ihr euch auch gleich selbst in Echtzeit am Laufenden!

Soll ich einen neuen Hashtag für mein Thema erfinden?

Bevor sich ein spezifischer Hashtag etabliert, muss er erstmal erfunden werden. Also traut euch, seid kreativ und lasst euch ein eingängiges Schlagwort oder eine prägnante Wortkombination mit Wiedererkennungswert für eure nächste Kampagne einfallen. Dabei solltet ihr jedoch darauf achten, dass es sich nicht um die Nachahmung eines bereits etablierten Hashtags handelt oder es schon Unmengen an Beiträgen unter dem gewählten Hashtag gibt, sonst wird dieser niemals trennscharf nur eurer Aktion zugeordnet.

Facebook – Hashtags ja oder nein?

Ganz anders gestaltet sich die Verwendung von Hashtags auf Facebook. Hier gibt es zahlreiche Untersuchungen, die empfehlen, auf Hashtags zu verzichten, da sie der Performance und Interaktionsrate eines Beitrags sogar schaden können und bei Facebook-Usern nicht gerne gesehen sind. Hashtags sind auf Facebook zwar seit 2013 klickbar, konnten sich jedoch bislang nicht wirklich durchsetzen. Allerdings sind sich auch die Experten nicht ganz einig. Zum Branding oder für spezielle Kampagnen können Hashtags nämlich durchaus sinnvoll sein und auch die Integration von Instagram in Facebook wird deren Relevanz weiter steigern. Aber bitte beschränkt euch auf wenige und gewissenhaft ausgewählte Hashtags pro Beitrag, es hat sich nämlich gezeigt, dass das Engagement mit steigender Hashtag-Anzahl sinkt.

Instagram – Hashtags, Hashtags, Hashtags

Ähnlich wie Twitter ist auch Instagram ohne Hashtags kaum vorstellbar. Seit Kurzem kann man sogar einzelnen Hashtags bequem folgen. Außerdem haben sich längst Hashtags etabliert, die einzig und allein dem Zweck dienen, viele Likes und Follows zu generieren. Viele der oben genannten Tipps für Twitter lassen sich eins zu eins auf diese visuelle Plattform übertragen. Ein paar Besonderheiten und Möglichkeiten gilt es dennoch zu beachten.

Mehr ist mehr

Auf Instagram dürft ihr euch austoben. Hashstags helfen Instagrammern, Inhalte zu finden, die zu ihren Interessen passen. Anders als reine Textbeiträge auf Twitter, decken Fotos, Videos und Stories viele Interessen auf unterschiedlichen Dimensionen ab. Ein Beispiel: Ihr seid auf Urlaub in Paris und macht ein Selfie mit eurer neuen Sonnenbrille vor dem Eiffelturm und wer weiß, vielleicht habt ihr sogar eine zuckersüße Makrone in der Hand. Das Wetter ist zwar nicht perfekt aber dieser Umstand ist, Inkwell oder Moon sei Dank, in schwarzweiß schnell kaschiert. Hunderte Hashtags kommen in Frage, um euer Bild zu beschreiben: #paris #ootd #fashion #sunglasses #eiffeltower #toureiffel #traveller #wanderlust #selfie #blackandwhite #bw #parisjetaime #igersparis #europe #holidays #explore #foodporn #foodie #macaron #patisserie #frenchcuisine #yummy …

Mit diesen Vorschlägen erreicht ihr Reisende, Parisliebhaber, Fotografiefreunde, Foodies und Modeinteressierte mit ein und demselben Bild. Und ja, englische Hashtags performen am besten, aber natürlich kommt es auch hier darauf an, was (und wen) ihr mit eurem Beitrag erreichen wollt.

Ab wann ist mehr zu viel?

Es macht zwar durchaus Sinn, viele Hashtags zu verwenden, um eine schöne Reichweite zu erzielen aber übertreiben solltet ihr es auch auf Instagram nicht. Erstens, weil die Plattform von sich aus maximal 30 Hashtags erlaubt, um den Gesamtcontent relevant zu halten und zweitens, weil zu viele Hashtags schnell unübersichtlich werden. Auch wenn zahlreiche Beschreibungen zu eurem Bild passen, sollten diese also so präzise wie möglich eingesetzt werden und wirklich stimmig sein. Es ist auf keinen Fall empfehlenswert, das Maximum um jeden Preis auszureizen. Was die ideale Menge für die besten Ergebnisse betrifft, gehen die Meinungen auseinander. Während lange Zeit elf als empfehlenswerte Anzahl galt, habe ich neulich von einem interessanten Versuch gelesen, in dem sich acht als Optimum herauskristallisiert hat. Es kann in manchen Fällen aber auch sein, dass ein einziger, gut gewählter, Hashtag ausreicht. Probiert am besten selbst, was für eurer Profil, euer Thema und eure Zielgruppe am besten funktioniert und nutzt regelmäßig Tools wie Hashtagify zur Recherche. Viel Spaß!

Ist die Presseaussendung tot?

“Totgesagte leben länger” sagt man, und ja, das gilt auch in der Kommunikation. Die Frage ist ja nicht, ob die Presseaussendung als solche tot ist, sondern wie man daraus überhaupt ein lebendiges, ja lebhaftes Instrument der Kommunikation machen kann. Ausgangspunkt ist – wenig überraschend: Wer soll sie lesen, mögen und verwenden?

Damit etwas Nützliches entsteht und nicht bloß ein Pflichtpunkt abgehakt wird, einfach fünf Minuten nehmen, durchatmen und über die geplanten Empfänger der Aussendung nachdenken. (Wir gehen davon aus, dass diese bekannt sind oder zumindest eine Ahnung über sie besteht… diese Journalisten, Blogger und Influencer, deren Ansprache etwas wert ist). Vielleicht lieber zehn Minuten nehmen. Dann sollte es leicht sein, die Bedürfnisse, Einschränkungen, Frustrationen und alles andere, was diese Personen beeinflusst, mit der eigenen Botschaft, die man transportieren will, zusammenzuführen.

Gibt es allerdings keine klare Botschaft, dann – ja dann stimmt es leider: Die Presseaussendung ohne echte Botschaft ist tatsächlich tot. Ehrlich gesagt: Ohne Botschaft gibt es überhaupt kein Kommunikations-Tool, denn: “keine Botschaft – kein Erfolg”. Aber wenn da doch etwas ist, was es wert ist erzählt zu werden, “verkauft” zu werden und berichtet zu werden, dann ist der nächste Schritt dran: Nämlich eine lebendige Headline zu formulieren. Vielleicht eine Frage. Vielleicht eine überraschende Zahl. Vielleicht ein “störendes” Wording oder eine geglückte Formulierung. Nur ja nicht langweilig sein. Die langweilige Presseaussendung ist heute ebenso tot wie sie es immer schon war seit jemand zum ersten Mal Informationen für die Medien als “Aussendung” betitelt hat.

Überlegen Sie einmal: Der Empfänger hat oft keine Minute Zeit für die Entscheidung, Ihre Nachricht zu lesen. Er öffnet die Mailbox (Sie haben die Aussendung ja hoffentlich nicht auf Papier, als Fax oder mit der Brieftaube versandt, oder?), und 10 Sekunden des Zeitbudgets sind dahin. Er liest die Headline – weitere 10 Sekunden Aufmerksamkeit verbraucht. Somit verbleiben 40 Sekunden, um Ihre Geschichte zu erzählen. Und genau darum muss die Kernaussage in 2-3 Sätze passen. Kurze und aussagekräftige Sätze noch dazu. Die Aussendung mit langen, poetischen Sätzen, vielen “wenn” und “unter der Bedingung dass”, launigen Vergleichen, unbedingt zu erwähnenden Ausnahmen, Referenzen zu Hintergrundinformationen, lustigen literarischen Zitaten, korrekten Fußnoten und noch mehr solchem Zeugs – richtig geraten, die ist tot.

Wenn Sie jetzt fragen: Ist unter solchen Umstände eine Presseaussendung denn wirklich noch sinnvoll – dann fragen Sie genau richtig. Ohne Botschaft, ohne starke Headline, ohne eine Kernaussage, die sich in 2-3 Sätzen wiedergeben lässt, ist eine Aussendung das falsche Mittel. Und das macht gar nichts, denn Sie sind in guter Gesellschaft: Shakespeare hat keine einzige Presseaussendung geschrieben: Denn viele seiner Stücke haben keine eindeutige Botschaft, passen nicht in 2-3 Sätze und haben auch keine starke Headline, und deshalb hat er sich entschieden, Theaterstücke zu schreiben. Und es war die richtige Entscheidung, oder?

Also: Bevor Sie ein totes Pferd reiten, überlegen Sie (gerne gemeinam mit uns), welches Kommunikations-Tool zu Ihrem Anliegen am besten passt. Wenn es eine Presseaussendung ist – wunderbar, legen wir los! Und wenn nicht, dann sollten Sie den Mut haben, etwas Anderes zu probieren, auch wenn es einen Weg abseits des Ausgetretenen bedeutet.

Es war einmal eine Raute – die Geschichte des Hashtags

Erinnert ihr euch noch an die Zeit vor 2007, als eine Raute einfach eine Raute war? Ein unscheinbares Nummernsymbol und eine sträflich vernachlässigte Taste auf eurem prähistorischen Mobiltelefon? Seit damals hat sich einiges getan: In den letzten zehn Jahren hat sich die Raute zum Hashtag gemausert, zur allgegenwärtigen, universell verständlichen und nicht mehr wegzudenkenden Markierung, die unser Social Media Nutzungsverhalten wie kaum eine andere Entwicklung prägt. Hashtags sind heute zum Bündeln und Suchen von Inhalten in sozialen Netzwerken unverzichtbar und integraler Bestandteil von Instagram, Twitter und Co.

Wie wurde die Raute zum Hashtag?

Die Geburtsstunde des Hashtags, wie wir ihn kennen, ist eng mit dem Kurznachrichtendienst Twitter verknüpft. Im August 2007, ein Jahr nach der Gründung Twitters, schlug Internet-Aktivist Chris Messina die Nutzung des Raute-Symbols in einem mittlerweile legendären Tweet vor:

„how do you feel about using # (pound) for groups. As in #barcamp [msg]?“

Die Idee gewann schnell an Beliebtheit, trotzdem dauerte es noch ganze zwei Jahre, bis Twitter 2009 Hashtags endgültig in seinen Code aufnahm und mit # versehene Begriffe automatisch verlinkte. Ein weiteres Jahr später führte Twitter die „Trending Topics“-Übersicht auf seiner Startseite ein, die auf einen Blick anzeigt, über welche Hashtags gerade am meisten getweetet wird. Seither ist es Nutzern möglich, Ereignisse in Echtzeit zu verfolgen und zur Diskussion darüber beizutragen. 2011 folgte Google+ und mit einigem Abstand auch Plattformen wie Flickr, Vine, Tumblr, Instagram und Facebook. Bei letzterer spielen Hashtags jedoch eine untergeordnete Rolle und sollten nur sparsam eingesetzt werden.

Heute tauschen sich Gleichgesinnte auf der ganzen Welt mittels Hashtag ganz einfach live über aktuelle Trends, Entwicklungen und Geschehnisse aus – von Politik und Weltgeschehen über Mode, Fitness und Ernährung bis hin zu Kunst und Kultur. Gerade visuelle Plattformen wie Instagram leben mittlerweile davon, dass sich die darauf geteilten Inhalte über Hashtags verbreiten, finden und bündeln lassen. Aber auch Aktivismus im Netz wird zunehmend von Hashtags begleitet, die, bei entsprechendem Momentum, medienwirksam eine breite Öffentlichkeit mit den getaggten Inhalten erreichen.

Der Siegeszug der Hashtags geht weiter

Ohne die einst so unscheinbare Raute, die die Komplexität der Onlinewelt auf unkomplizierte Art und Weise reduziert, wäre die Nutzung sozialer Medien, wie sie für uns heute Alltag ist, kaum vorstellbar. Danke Chris Messina!

Abschied vom Twitter Zeichenlimit – Welche Neuigkeiten erwarten die Nutzer?

Das Twitter-Maskottchen Larry pfeift es ja schon länger von den Dächern: Der gute alte Kurznachrichtendienst macht voraussichtlich am Montag Ernst und weicht sein Zeichenlimit weiter auf. Welche Ausmaße diese Änderungen annehmen werden und wie diese Euer bisheriges Erlebnis auf Twitter verändern könnten, habe ich mir näher angesehen.

The Verge berichtet aus Insiderkreisen, dass es Twitter demnächst nicht mehr ganz so genau nimmt mit den 140 Zeichen – seinem unverwechselbaren Alleinstellungsmerkmal. Ob das der Social Media Fixgröße auf Dauer gut tut und endlich zu neuem Wachstum verhilft, sei dahingestellt. Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob tatsächlich alle Neuerungen gleichzeitig ausgerollt werden und den Praxistest bestehen. Langer Rede kurzer Sinn, auf welche Veränderungen darf sich die Twitteria freuen?

Antworten: Bei Antworten am Beginn eines Tweets, wie zum Beispiel an @asoluto, wird der Name nicht länger zu den 140 Zeichen gezählt.

Anhänge: Fotos, GIFs, Videos und Umfragen fressen uns in Zukunft keine wertvollen Zeichen mehr weg (#Juhu), das gilt übrigens auch für Anhänge in zitierten Tweets.

Kleine Veränderungen mit großer Wirkung

Auf den ersten Blick sieht das zwar nur nach minimalen Veränderungen aus, doch diese erleichtern uns das Twittern in Zukunft erheblich. Die Kombination von Text und visuellen Medien wird endlich unkomplizierter – und wir alle lieben GIFs, habe ich recht?! Trotzdem gut, dass die ursprünglich von Twitter CEO Jack Dorsey diskutierte Einführung eines 10.000 Zeichen Limits in weite Ferne gerückt scheint – in der Kürze liegt die Würze und das gilt ganz besonders für Twitter.

Woher kommt eigentlich das Zeichenlimit?

Was zu Beginn eine echte technische Einschränkung war, mauserte sich schnell zum unverwechselbaren Markenzeichen. Twitters Limit geht auf eine Zeit zurück, in der man den Dienst via SMS nutzen konnte. Für alle die sich nicht mehr an die technische Steinzeit, aka. die frühen Nullerjahre, erinnern können: SMS sind mit 160 Zeichen beschränkt. Bis zu 20 davon hat Twitter ursprünglich für den Nutzernamen vorgesehen, damit blieben 140 für den eigentlichen Text.