DAVID GEGEN GOLIATH
ExpertInnen-Initiative DON'T SMOKE gegen starke Lobbys

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OeGHO

Crossmedia-Kampagne bewirkt Rauchverbot in Österreich

Jede Stunde stirbt in Österreich ein Mensch an den Folgen des Rauchens. Und jede achte Stunde jemand an den Folgen des Passivrauchens. Diese Fakten waren die Triebfeder für eine Reihe führender FachärztInnen, die ExpertInnen-Initiative „DON’T SMOKE“ ins Leben zu rufen, ein stärkeres Bewusstsein für die verheerenden Konsequenzen des Nikotinkonsums zu schaffen und tatsächlich eine Veränderung zu erwirken. Eine große Herausforderung – denn zahlreiche Aktionen und Kampagnen sind auf halber Strecke liegen geblieben.

Umfassende Bewusstseinsbildung

Unter der Federführung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO) und angetrieben durch deren Präsidenten Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg konzipierte und realisierte asoluto eine umfassende Informations- und Bewusstseinsbildungs-Kampagne mit Startpunkt 29. September 2014. Maßgeblich dabei: Auch oder gerade bei geringen budgetären Mitteln waren eine penible strategische Planung und hohe Professionalität in der Umsetzung unverzichtbar.

Martin Verdino, Brigitte Mühlbauer und Helmut Samonigg
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Branding – die Botschaft auf den Punkt gebracht

Die von asoluto entwickelte Marke DON’T SMOKE wurde Identifikationssymbol. Sie bringt die Handlungsaufforderung auf den Punkt und ging in den Sprachgebrauch über. So schrieben zahlreiche Medien in der heißen Phase von der „DON’T SMOKE-Debatte“.

Die Website – Bindeglied zwischen allen Aktionen und Kanälen

Die Website dontsmoke.at transportierte nicht nur die wesentlichen Fakten und Forderungen. Sie mobilisierte auch die Menschen durch Einbindung von fast 80 Prominenten wie Robert Palfrader oder Kurt Kuch und durch die sichtbare Unterstützung seitens der politischen Entscheidungsträger. Die Zahlen sprechen für sich: rund 130.000 Zugriffe sowie über 320.000 page visits zwischen Oktober 2014 und Frühjahr 2015.

dontsmoke

Mehr als 40.000 Unterzeichner für die Petition

Die in die Website eingebundene Petition sammelte Unterstützungserklärungen von Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen, um so der Initiative die nötige Kraft zu verleihen. Ziel war es, so viele Stimmen zu gewinnen, dass die Entscheidungsträger in Österreich nicht umhinkönnen würden, an der beschämenden Situation in Hinblick auf Nichtraucherschutz etwas zu verändern. Und diese Plattform wurde hervorragend angenommen: Etwa 25% der Website-Besucher unterzeichneten die Petition, rund 10% davon formulierten sogar einen Kommentar. Insgesamt gaben rund 40.000 Unterstützer DON’T SMOKE ihre Stimme.

43.214 Unterzeichner und Unterzeichnerinnen
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Breite Unterstützung von Entscheidungsträgern

Die relevanten Entscheidungsträger in den verschiedenen (auch gesetzgebenden) Institutionen wurden laufend persönlich informiert. Eine besondere Rolle spielte dabei das Gesundheitsministerium unter Ministerin Sabine Oberhauser, die die Initiative von Beginn an offensiv unterstützte.

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Rauchverbot dank Medienarbeit wieder Top-Thema

Gezielte Pressearbeit transportierte die Botschaften über die klassischen Medien an die Österreicherinnen und Österreicher, wobei Kurt Kuch, ehem. stv. Chefredakteur des NEWS, als persönlich Betroffener und Mitträger der Initiative einen besonderen Stellenwert einnahm. Mit dem Effekt: Es ist gelungen, das Rauchen zu einem der Top-Themen der öffentlichen Diskussion zu machen. Weit über 1.200 themenspezifische Berichte zeugen davon. Als Beispiel eine Reportage in der ORF-Sendung „Thema“.

Social Media – Facebook & Twitter mit enormer Reichweite

Ergänzend wurde die Kampagne durch einen intensiven Dialog in Facebook und Twitter befeuert. Deutlich über 4.000 Fans auf Facebook innerhalb weniger Wochen und über 300 einflussreiche Follower auf Twitter schufen außergewöhnliche Reichweiten.

Facebook

Facebook

Im Jänner 2015 lag die Gesamtreichweite auf Facebook bei ca. 141.000.

Twitter

Twitter

Auf Twitter konnte mit einem Beitrag der Reichweiten-Höchstwert von 151.000 Personen erlangt werden.

Durchschnitt

Durchschnitt

Im Durchschnitt erzielten die DON’T SMOKE-Beiträge auf Facebook rund 200% Reichweite.

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Mehr als 50 unterstützende Organisationen als Multiplikatoren

Und nicht zuletzt waren zahlreiche unterstützende Organisationen wie die Ärztekammer, die Apothekerkammer und viele medizinische Fachgesellschaften wichtige Multiplikatoren. Sie trugen das Anliegen auf direktem Weg weiter.

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Ziel erreicht – Rauchverbot im Nationalrat beschlossen

Der eigentliche Erfolg jedoch: Was im Sommer 2014 noch undenkbar war, wurde im Juli 2015 Realität – der Gesetzesbeschluss für eine rauchfreie Gastronomie wurde verabschiedet.

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Beschlossen-Meldungen
Rauchen tötet. Es war die schlechteste Entscheidung meines Lebens, mit dem Rauchen zu beginnen. Heute kann ich nur versuchen, mitzuhelfen, dass Österreich zumindest europäisches Niveau erreicht, wenn es darum geht, die fatalen Folgen des Rauchens gering zu halten. Kurt Kuch 1972-2015, Stellvertretender Chefredakteur von NEWS und Lungenkrebspatient
Als junger Familienvater habe ich mich 1980 für die Kampagne “Ohne Rauch geht’s auch” stark gemacht. Heute unterstütze ich gerne “DON'T SMOKE”. Gesundheit ist unser höchstes Gut und wir tragen Verantwortung für uns und unsere Mitmenschen. Dr. Heinz Fischer, ehemaliger Bundespräsident der Republik Österreich
Ein umfassender Nichtraucherschutz erfordert nicht nur klare gesetzliche Regelungen für rauchfreie Lokale, sondern auch mehr Prävention und Bewusstseinsbildung. Genau dafür leistet die Initiative „DON’T SMOKE” einen wesentlichen Beitrag, den ich gerne unterstütze. Dr. Reinhold Mitterlehner, Vizekanzler und Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Rund 14.000 Menschen versterben jährlich an den Folgen des Rauchens, das Dreißigfache der Zahl an Verkehrstoten. Im europäischen Vergleich liegen wir mit einem RaucherInnen-Anteil von rund 33 Prozent deutlich über dem Durchschnitt. Ich unterstütze daher die Informations- und Bewusstseinsbildungs-Kampagne ‘DON’T SMOKE’, da ein Imagewechsel im Hinblick auf das Rauchen in Österreich dringend notwendig ist. Dr.in. Sabine Oberhauser, MAS; Bundesministerin für Gesundheit
Ich habe 30 Jahre lang geraucht – 15 davon unfreiwillig. Erst beim 4. Anlauf habe ich es geschafft, von dem Teufelszeug wegzukommen. Also: Finger weg! Gar nicht erst anfangen!!! Robert Palfrader, Schauspieler
Ich habe 26 von 41 Lebensjahren geraucht. Nur weil ich als Bub im Wald cool sein wollte. Es waren hunderttausende sinnlose Zigaretten. Aber: Aufhören war leichter als ich dachte. Jeder kann es schaffen. Dr. Florian Klenk, Chefredakteur des ``Falter``
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